EN-GJL-250/GG25 ist ein graues Gusseisenmaterial, Standard EN1561-1997 / EN1561-2011 Gusseisenprofile zeichnen sich durch hohe Festigkeit, gute Verschleißfestigkeit und gute Gießeigenschaften aus. Die Zugfestigkeit liegt üblicherweise bei etwa 250 MPa, die Streckgrenze bei etwa 150 MPa, die Härte zwischen HB 180 und 230, die Dichte bei etwa 7.2 g/cm³, der Wärmeausdehnungskoeffizient bei 11.5 × 10⁻⁶/°C und die Wärmeleitfähigkeit bei 37.2 W/(m·K). Das Material besteht hauptsächlich aus Eisen (Fe), Kohlenstoff (C), Silizium (Si) und Phosphor (P) und ist korrosionsbeständig. Chemische Zusammensetzung: Kohlenstoff (C): 3.16–3.30 %, Silizium (Si): 1.79–1.93 %, Mangan (Mn): 0.89–1.04 %, Schwefel (S): 0.094–0.125 %, Phosphor (P): 0.120–0.170 %.
Der Produktionsprozess von Grauguss umfasst im Wesentlichen die Rohmaterialaufbereitung, das Schmelzen, das Formen, das Gießen, die Nachbearbeitung und weitere Schritte.
1. Rohstoffvorbereitung: Die Rohstoffe umfassen Roheisen, Recyclingmaterialien, Eisenschrott und Stahlschrott. Das genaue Mischungsverhältnis beträgt 25 % Roheisen, 25 % Recyclingmaterialien, 37.5 % Eisenschrott und 12.5 % Stahlschrott. Zusätzlich werden 0.5 % Legierung (z. B. 60MnFe) und 0.7 % Jiatan HT250 Guss-Aufkohlungsmittel hinzugefügt.
2. Schmelzen: Die Schmelzanlage verwendet üblicherweise einen Mittelfrequenzofen. Die Schmelztemperatur wird zwischen 1480 und 1520 °C geregelt, und die Haltezeit beträgt maximal 20 Minuten. Während des Schmelzprozesses muss die chemische Zusammensetzung des flüssigen Eisens kontrolliert werden. Der Kohlenstoffgehalt muss zwischen 3 % und 3.6 % liegen, und die Temperatur des flüssigen Eisens muss über 1450 °C betragen.
3. Formen: Manuelle Nasssandformung und die Herstellung von beschichteten Sandkernen werden angewendet, ebenso wie das manuelle Gießen. Nehmen wir als Beispiel den HT250-Guss für das leichte Drehmaschinenbett. Das Einzelgewicht beträgt 90 kg, die Führungsschiene ist dickwandig, die Härteanforderung liegt über HB185, und die Oberflächenhärte der Führungsschiene beträgt über HRC48, um eine gute Verschleißfestigkeit und Bearbeitbarkeit zu gewährleisten.
4. Eingießen: Gieße das geschmolzene, flüssige Eisen in die Form, um ein Gussstück herzustellen.
5. Nachbearbeitung: Dies umfasst Wärmebehandlung und Bearbeitung. Die Wärmebehandlung erfolgt üblicherweise durch Induktionshärten. Dabei wird die Oberfläche des Gussteils auf 860–920 °C erhitzt, anschließend mit Abschreckflüssigkeit besprüht und danach mindestens zwei Stunden lang bei 500–550 °C angelassen. Abschließend werden mechanische Bearbeitungsschritte wie Bohren und Gewindeschneiden durchgeführt.
Das Gusseisen EN-GJL250 findet aufgrund seiner überlegenen Eigenschaften breite Anwendung in verschiedenen Industrien:
1. Automobilindustrie: EN-GJL250-Gusseisenprofile werden häufig für Motorenteile, Bremssysteme und Fahrwerksteile von Automobilen verwendet.
2. Maschinenbauindustrie: EN-GJL250 Gusseisenprofile eignen sich zur Herstellung von mechanischen Teilen wie Zahnrädern, Lagersitzen und Maschinenbetten.
3. Baugewerbe: EN-GJL250 Gusseisenprofile können für Bauwerke, Brückenpfeiler und Entwässerungssysteme verwendet werden.
4. Bergbauindustrie: EN-GJL250-Gusseisenprofile finden breite Anwendung im Bergbaumaschinenbau und in Bergbaugeräten, beispielsweise bei Grubenstützen und Grubenrädern.
5. Energiewirtschaft: EN-GJL250-Gusseisenprofile können zur Herstellung von Energieanlagen, wie z. B. Windkraftanlagenfundamenten und Wasserkraftwerksturbinen, verwendet werden.
